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I. Allgemeiner Teil

  • 1. Allgemeines

    Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (in der Folge AGB) gelten für den gesamten
    Geschäftsverkehr zwischen der CELE Management Services GmbH (in der Folge Auftrag-
    nehmerin) und dem Kunden (in der Folge Auftraggeber), soweit nichts Anderes schriftlich
    vereinbart. Die Schriftform ist auch durch E-Mail oder Telefax erfüllt. Als Grundlage aller
    vertraglichen Beziehungen gelten ausschließlich diese AGB als vereinbart.

    Einer Gegenbestätigung des Auftraggebers unter Hinweis auf seine eigenen Bedingungen
    wird hiermit ausdrücklich widersprochen, es sei denn, die Auftragnehmerin hat diesen
    anderen Bestimmungen ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Die Auftragnehmerin ist im
    Falle eines Verstoßes gegen die vorliegenden AGB berechtigt, laufende Bestellungen und
    Aufträge bis zur Erfüllung der Bedingungen ganz oder teilweise auszusetzen.
    Der Allgemeine Teil gemäß I. dieser AGB gilt auch für die Folgebestimmungen
    gemäß II. und III. dieser AGB.

  • 2. Angebot / Preise

    Alle Angebote und Preise des Auftragnehmers sind stets freibleibend und unverbindlich.
    Die Preise verstehen sich in Euro und exklusive Steuern. Verbindlich vereinbart gelten jene
    Preise, die zum Zeitpunkt der Angebotsannahme durch die Auftragnehmerin Gültigkeit
    hatten. Bei Stornierungen werden die bereits erbrachten Teilleistungen abgerechnet.
    Offensichtliche Irrtümer werden nicht Vertragsinhalt.

  • 3. Vertrag / Widerrufsrecht
    • 3.1. Der Auftraggeber erteilt seinen Auftrag in mündlicher oder schriftlicher Form.
      Der Vertrag gilt erst mit Absendung der schriftlichen Auftragsbestätigung
      (=Angebotsannahme) durch die Auftragnehmerin an den Auftraggeber als
      abgeschlossen und bindend. Der Auftraggeber kann bis zu diesem Zeitpunkt seinen
      Auftrag widerrufen, wobei der Widerruf in Schriftform erfolgen muss.
      Die Auftragnehmerin kann – ohne Angabe von Gründen – einen Auftrag ablehnen.

    • 3.2. Die gesetzlichen Regelungen über Vertragsabschlüsse mit einem Verbraucher im
      Fernabsatz bleiben unberührt (KSchG).

    • 3.2. Nebenabreden bei/nach oder Änderungen nach Vertragsabschluss bedürfen der
      schriftlichen Zustimmung beider Vertragsparteien.

  • 4. Gerichtsstand / Anzuwendendes Recht

    Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertrag ist das für den Standort der Auftrag-
    nehmerin örtlich und sachlich zuständige Gericht - soweit mit § 14 KSchG vereinbar.
    Ausdrücklich wird die ausschließliche Anwendbarkeit österreichischen Rechts vereinbart.

  • 5. Salvatorische Klausel

    Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder des abgeschlos-
    senen Vertrages nichtig, teils oder zur Gänze unwirksam oder nicht durchführbar sein, so
    soll jene Bestimmung durch eine dem Auftragszweck am nächsten kommende Bestimmung
    ersetzt werden. Die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen der Allgemeinen Geschäfts-
    bedingungen bzw. des Vertrages werden dadurch nicht berührt.

II. Bestimmungen für Aufträge aus dem Bereich Office Management / Büroservice

  • 1. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich die im Angebot beschriebenen und in der Auftrags-
    bestätigung zugesagten Leistungen unter Einhaltung der Sorgfaltspflichten einer ordentlichen
    Unternehmerin und unter Beachtung der Interessen des Auftraggebers zu erbringen.

  • 2. Die in den Verträgen genannten Lieferungstermine und –fristen gelten nur dann als bindend,
    wenn sie vom Auftraggeber und der Auftragnehmerin schriftlich als "Fixgeschäft" bezeichnet
    worden sind.

  • 3. Kommt die Auftragnehmerin in Verzug ist der Auftraggeber nur dann – und nach Setzung
    einer angemessenen Nachfrist - zum Vertragsrücktritt berechtigt, wenn ein fixer
    Liefertermin, d.h. ein Fixgeschäft, schriftlich vereinbart wurde.

  • 4. Im Falle des Rücktrittes vom Vertrag durch den Auftraggeber ist dieser verpflichtet der
    Auftragnehmerin bereits angefallene Kosten zu ersetzen.

  • 5. Sofern eine Lieferung der Leistung per E-Mail, Post oder Botendienst erfolgt, trägt das
    hiermit verbundene Zugangsrisiko (unbeschädigtes Einlangen beim Auftraggeber) der
    Auftraggeber. Die Auftragnehmerin haftet ausschließlich für die ordnungsgemäße
    Absendung. Die Lieferung gilt mit (nachweislichem) Abschicken als erfolgt.

  • 6. Bei Post- oder Botensendungen gehen die Porto- und Verpackungskosten zu Lasten des
    Auftraggebers.

  • 7. Die Leistung gilt vom Auftraggeber als unbeanstandet angenommen, wenn der Auftraggeber
    diese zur Gänze oder Teile davon verwendet. Die Bezahlung der Rechnung ohne Vorbehalte
    gilt ebenso als unbeanstandete Annahme.

  • 8. Datenschutz

    • 8.1. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich die zwecks Erfüllung des Auftrages
      überlassenen Daten, Unterlagen und Informationen absolut vertraulich zu behandeln
      und sämtliche elektronisch gespeicherten Daten nach Erbringung der Leistung zu
      löschen bzw. Unterlagen zu retournieren. Sollte der Auftraggeber die Verwaltung bzw.
      Speicherung von Daten wünschen, so hat er dies bei Auftragserteilung bekannt zu
      geben.

    • 8.2. Der Auftraggeber erkennt an, dass die Verwendung der im Vertrag angeführten Daten
      über Auftraggebern für Zwecke der Buchhaltung und Auftraggebernevidenz der
      Auftragnehmerin gespeichert und verarbeitet werden. Diese Daten werden zur
      Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs
      verwendet.

    • 8.3. Die Vertragsparteien vereinbaren strenge Vertraulichkeit über alle aus dem Geschäfts-
      verkehr entstandenen Kenntnisse gegenüber Dritten, auch nach Beendigung des
      Vertragsverhältnisses.

  • 9. Mitwirkungspflicht des Auftraggebers:

    • 9.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich die für die Einhaltung eines vereinbarten Leistungs-
      termins notwendigen Unterlagen und Informationen rechtzeitig zu übermitteln,
      andernfalls hat die Auftragnehmerin nicht für eventuelle Verzögerungen einzustehen.
      Fehler in der Ausführung des Auftrags oder Erbringung einer Leistung, die auf eine
      fehlerhafte, falsche, unklare oder unvollständige Übermittlung von Daten durch den
      Auftraggeber zurückzuführen sind, können nicht der Auftragnehmerin angelastet
      werden.

    • 9.2. Der Auftraggeber verpflichtet sich bereits bei Auftragserteilung den gewünschten
      Fertigstellungstermin bekannt zu geben. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich – im
      Rahmen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen – den Fertigstellungstermin in der
      Auftragsbestätigung wenn möglich einzuhalten, sofern nicht unvorhergesehene
      Schwierigkeiten bei der Durchführung auftreten oder der Auftrag sich als umfang-
      reicher herausstellt als dargetan oder erwartet.

    • 9.3. Die Auftragnehmerin ist nach Setzung einer angemessenen Nachfrist berechtigt den
      Vertrag aufzukündigen, wenn der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht
      ausreichend nachkommt. Die Auftragnehmerin behält sich die Verrechnung durch eine
      solche Verzögerung zusätzlich entstandenen Aufwandes – auch bei nicht Ausübung
      ihres Kündigungsrechts – vor.

    • 9.4. Der Auftraggeber ist verpflichtet die Auftragnehmerin so rasch wie möglich über alle
      den Auftrag betreffenden Änderungen schriftlich in Kenntnis zu setzen.

  • 10. Mängel/Gewährleistung/Ausführung/Haftungsausschluss:
    Nach österreichischem Recht nicht abdingbare Regelungen bleiben von nachfolgenden
    Haftungs- bzw. Anspruchseinschränkungen unberührt.

    • 10.1. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für Schäden oder Folgeschäden, die
      auf Fehler der übermittelten Daten zurückzuführen sind.

    • 10.2. Alle Datenträger, die der Auftraggeber zur Verfügung stellt, müssen inhaltlich und
      technisch einwandfrei sein. Entstehen der Auftragnehmerin Schäden aus der
      Benutzung der Datenträger, so hat der Auftraggeber für diese Schäden einzustehen
      und die Auftragnehmerin gegenüber von Dritten dadurch geltend gemachten
      Ansprüchen schad- und klaglos zu halten.

    • 10.3. Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder aufgrund
      Leistungsverzögerungen Dritter hat die Auftragnehmerin nicht zu vertreten. In diesen
      Fällen ist die Auftragnehmerin berechtigt den zugesagten Liefertermin um die Dauer
      der Behinderung zu verschieben oder vom Vertrag zurückzutreten. Auch der Auftrags-
      geber ist im Falle höherer Gewalt berechtigt seinen Rücktritt vom Vertrag schriftlich zu
      erklären, wobei er sich in diesem Fall verpflichtet Ersatz für bereits getätigte
      Aufwendungen bzw. Leistungen der Auftragnehmerin zu leisten.

    • 10.4. Als höhere Gewalt gilt insbesondere der Eintritt unvorhersehbarer Hindernisse bzw.
      außergewöhnlicher Umstände (wie z.B. Betriebsunterbrechung, Naturkatastrophen,
      Probleme mit dem Internetprovider, etc.), die nachweislich die Möglichkeit des
      Auftragnehmers, die Leistung vereinbarungsgemäß zu erbringen, entscheidend
      beeinträchtigen.

    • 10.5. Liefer- und Leistungsverzögerungen, welche nicht auf grobes Verschulden der
      Auftragnehmerin zurückzuführen sind, berechtigten den Auftraggeber nicht zum
      Vertragsrücktritt. Vielmehr gilt in einem solchen Fall die Leistungsfrist entsprechend
      verlängert. Ein Ersatz eines mittelbaren Schadens ist ausgeschlossen.

    • 10.6. Alle Schadensersatzansprüche gegen die Auftragnehmerin sind, sofern nichts
      gesetzlich anderes zwingend vorgeschrieben ist, mit der Höhe des Rechnungsbetrages
      (netto) begrenzt. Eine Haftung der Auftragnehmerin für den entgangenen Gewinn
      oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.

    • 10.7. Die Auftragnehmerin hat für Schäden (mit Ausnahme von Personenschäden), welche
      aufgrund leichter Fahrlässigkeit entstanden sind, nicht einzustehen. Gegenüber
      Unternehmern wird auch die Haftung aufgrund groben Verschuldens ausgeschlossen.

    • 10.8. Auftretende Mängel müssen bei sonstigem Anspruchsverlust umgehend gemeldet
      werden.

    • 10.9. Im Falle eines unternehmensbezogenen Geschäftes gilt § 377 UGB, sodass sich der
      Auftraggeber (Unternehmer iSd UGB) verpflichtet, Mängel innerhalb einer Frist von 2
      Wochen schriftlich zu rügen, andernfalls Ansprüche aus Gewährleistung, Schaden-
      ersatz und Irrtum über die Mangelfreiheit der Sache selbst nicht mehr geltend
      gemacht werden können. Zur Fristwahrung reicht die rechtzeitige Absendung der
      Mängelrüge aus.

    • 10.10. Ansprüche wegen einer mangelhaft gelieferten Leistung, können gegenüber der
      Auftragnehmerin jedenfalls dann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn der
      Auftraggeber die Leistung selbst oder ein Dritter weiter be- oder verarbeitet hat.

    • 10.11. Grundlage für etwaige Nachbesserungen ist die vertraglich vereinbarte Leistung.

    • 10.12. Im Falle vorzeitiger Auflösung des Vertrages aus welchen Gründen auch immer sind
      bereits erbrachte Leistungen der Auftragnehmerin von dem Auftraggeber zu vergüten.

    • 10.13. Zur Mängelbeseitigung hat der Auftraggeber der Auftragnehmerin eine angemessene
      Frist zu gewähren. Verweigert er diese, ist die Auftragnehmerin von der Mängel-
      haftung befreit. Werden die Mängel innerhalb der angemessenen Frist von der
      Auftragnehmerin behoben, so hat der Auftraggeber keinen Anspruch auf
      Preisminderung.

    • 10.14. Wenn die Auftragnehmerin die angemessene Nachfrist verstreichen lässt, ohne den
      Mangel zu beheben, kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten oder die
      Herabsetzung der Vergütung (Minderung) verlangen. Bei unwesentlichen Mängeln
      besteht weder ein Rücktritts-, noch ein Minderungsrecht.

    • 10.15. Gewährleistungsansprüche berechtigen den Auftraggeber nicht zur Zurückhaltung
      vereinbarter Zahlungen oder zur Aufrechnung.

    • 10.16. Für Schreibarbeiten von schwer lesbaren, unleserlichen bzw. unvollständigen Vorlagen
      und für unleserliche Namen und Zahlen in jeglichen Dokumenten übernimmt die
      Auftragnehmerin keinerlei Haftung. In solchen Fällen wird dem Auftraggeber
      empfohlen, die Schreibweise von Namen, Eigenbezeichnungen etc. auf einem
      gesonderten Blatt in maschinenschriftlicher Schrift vorzunehmen.

    • 10.17. Die Zahlenwiedergabe erfolgt nur nach Vorlage. Für die Umrechnung von Zahlen,
      Maßen, Währungen und dergleichen wird keine Haftung übernommen.

  • 11. Honorar

    • 11.1. Die Auftragnehmerin verrechnet ihre vertraglich vereinbarte Leistung nach deren
      Erbringung, wobei sich das Honorar aus der schriftlichen Vereinbarung ergibt.

    • 11.2. Änderungen des Leistungsumfangs oder des Preises nach Vertragsabschluss müssen
      schriftlich vereinbart werden.

    • 11.3. Rechnungen sind mit dem Tag des Zugangs bei dem Auftraggeber fällig und
      vollständig innerhalb einer Zahlungsfrist von 10 Tagen ab Rechnungsdatum zu
      begleichen. Der Auftraggeber erklärt sich mit der elektronischen Übermittlung der
      Rechnung oder der Übersendung in Papierform einverstanden.

    • 11.4. Der Auftraggeber hat binnen zwei Wochen ab Erhalt der Rechnung etwaige
      Einwendungen gegen die Berechnung des Leistungsentgelts zu erheben.
      Die Einwendungen haben keinerlei Einfluss auf die Fälligkeit des gesamten in
      Rechnung gestellten Honorars, sodass dieses zur Gänze zur Überweisung zu bringen
      ist. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich den streitigen Sachverhalt schnellst möglich
      zu überprüfen.

    • 11.5. Die Aufrechnung von allfälligen des Auftraggebers gegenüber der Auftragnehmerin
      zustehenden Forderungen mit dem der Auftragnehmerin gegen den Auftraggeber
      zustehenden Honorar wird ausdrücklich ausgeschlossen.

    • 11.6. Die Zahlung ist nur dann als rechtzeitig erfolgt anzusehen, wenn der Betrag am
      Fälligkeitstag eingelangt bzw. dem Konto der Auftragnehmerin gutgeschrieben wurde.
      Nach Ablauf dieser Frist ist die Auftragnehmerin berechtigt – ohne weitere Mahnung -
      Zinsen jedenfalls im gesetzlichen Ausmaß zu verrechnen (bei unternehmensbezogenen
      Geschäften gilt ein Verzugszinssatz von 8% Punkten über dem Basiszinssatz). Etwaige
      Mahnspesen werden ebenfalls zur Verrechnung gebracht. Die Auftragnehmerin behält
      sich das Recht vor, die Forderungsverfolgung einem Inkassobüro oder einem
      Rechtsanwalt zu übertragen.

    • 11.7. Alle Lieferungen und Leistungen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum
      der Auftragnehmerin.

    • 11.8. Im Falle regelmäßiger und fortlaufender Aufträge bzw. bei Vereinbarung einer fixen
      Pauschale erfolgt die Rechnungslegung – wenn vertraglich nichts anderes vereinbart
      ist – monatlich.

    • 11.9. Bei umfangreichen Aufträgen behält sich die Auftragnehmerin das Recht vor, eine
      angemessene Akontozahlung zu verlangen. Angemessen ist eine Zahlung, die dem
      bisherigen Leistungsstand im Verhältnis zur Gesamtleistung entspricht.

  • 12. Kündigung

    • 12.1. Der Auftraggeber und die Auftragnehmerin können die Verträge jeweils unter
      Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum Monatsletzten aufkündigen.
      Bereits angefallene Aufwendungen werden von der Auftragnehmerin in Rechnung
      gebracht.

    • 12.2. Das Recht zur fristlosen Kündigung im Falle der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
      über das Vermögen des Vertragspartners besteht jedenfalls wechselseitig.

    • 12.3. Eine Kündigung bedarf der Schriftform.

III. Bestimmungen für Aufträge aus dem Bereich Event Management

Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, ihre Leistungen nach den Grundsätzen der Sorgfaltspflicht
einer ordentlichen Unternehmerin und unter Beachtung der Interessen des Auftraggebers zu
erbringen, insbesondere ist sie zur gewissenhaften Beratung des Auftraggebers und Vorbereitung,
sorgfältigen Auswahl und Überwachung der Lieferanten und Subunternehmer verpflichtet.

  • 1. Die Auftragnehmerin übermittelt dem Auftraggeber auf dessen Anfrage ein Angebot.
    Erst durch die schriftliche Auftragserteilung des Auftraggebers und die anschließende
    schriftliche Auftragsannahme durch die Auftragnehmerin kommt der Vertrag zustande.

  • 2. Leistung

    • 2.1. Der Umfang der vertraglichen Leistung ergibt sich aus der schriftlichen Vereinbarung.

    • 2.2. Der Auftraggeber stellt der Auftragnehmerin unabhängig von dem vereinbarten
      Konzept- bzw. Betreuungs-Honorar verbindlich und schriftlich einen Budgetrahmen
      zur Verfügung.

    • 2.3. Dieses Budget darf von der Auftragnehmerin nur mit ausdrücklicher Zustimmung des
      Auftraggebers, nach schriftlicher Anzeige, überschritten werden. Mit der Zustimmung
      des Auftraggebers gilt das neue Budget als vertraglich vereinbart.

    • 2.4. Die Auftragnehmerin behält sich das Recht vor in wichtigen und begründeten Fällen –
      in Abstimmung mit dem Auftraggeber – Teile der angebotenen Leistung zu verändern
      und diese Änderung schriftlich zu bestätigen.

    • 2.5. Die in den Verträgen genannten Lieferungstermine und –fristen gelten nur dann als
      bindend, wenn sie vom Auftraggeber und der Auftragnehmerin schriftlich als
      "Fixgeschäft" bezeichnet worden sind.

    • 2.6. Kommt die Auftragnehmerin in Verzug ist der Auftraggeber nur dann – und nach
      Setzung einer angemessenen Nachfrist - zum Vertragsrücktritt berechtigt, wenn ein
      fixer Liefertermin, d.h. ein Fixgeschäft, schriftlich vereinbart wurde.

    • 2.7. Im Falle des Rücktrittes vom Vertrag durch den Auftraggeber ist dieser verpflichtet der
      Auftragnehmerin bereits angefallene Kosten zu ersetzen.

    • 2.8. Sofern eine Lieferung der Leistung per E-Mail, Post oder Botendienst erfolgt, trägt das
      hiermit verbundene Zugangsrisiko (unbeschädigtes Einlangen beim Auftraggeber) der
      Auftraggeber. Die Auftragnehmerin haftet ausschließlich für die ordnungsgemäße
      Absendung. Die Lieferung gilt mit (nachweislichem) Abschicken als erfolgt.

    • 2.9. Bei Post- oder Botensendungen gehen die Porto- und Verpackungskosten zu Lasten
      des Auftraggebers.

    • 2.10. Die Leistung gilt vom Auftraggeber als unbeanstandet angenommen, wenn der
      Auftraggeber diese zur Gänze oder Teile davon verwendet. Die Bezahlung der
      Rechnung ohne Vorbehalte gilt ebenso als unbeanstandete Annahme.

    • 2.11. Hat die Auftragnehmerin Leistungen im Auftrag und/oder auf Rechnung des Auftrag-
      gebers zu besorgen, so ist dies schriftlich festzuhalten. Dies betrifft vor allem
      öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Rechtsakte, wie die Anmeldung der
      Veranstaltung bei der AKM, die Raummiete oder etwaige Verträge mit Künstlern,
      Lieferanten oder Subunternehmern.

    • 2.12. Auf Wunsch des Auftraggebers holt die Auftragnehmerin entgeltlich, soweit dies in
      der Honorarvereinbarung schriftlich vereinbart wurde, Kostenvoranschläge bei
      geeigneten Lieferanten und Subunternehmern ein. Die Auswahl hat durch den
      Auftraggeber selbst zu erfolgen, soweit er diese nicht ausdrücklich schriftlich der
      Auftragnehmerin überlassen hat.

    • 2.13. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die für die Einholung weiterer Informationen oder
      Kostenvoranschläge, notwendigen Unterlagen und Informationen rechtzeitig zu
      übermitteln, andernfalls hat die Auftragnehmerin nicht für eventuelle Verzögerungen
      einzustehen. Fehler in der Ausführung dieses Auftrags, die auf eine fehlerhafte,
      falsche, unklare oder unvollständige Übermittlung von Daten des Auftraggebers
      zurückzuführen sind, können nicht der Auftragnehmerin angelastet werden.

    • 2.14. Nachträglich zusätzlich vereinbarte (Zusatz-)Aufträge, die nicht vom ursprünglichen
      Vertragsinhalt erfasst waren, sind schriftlich zu verfassen, dem Vertrag anzuschließen
      und im Honorar entsprechend zu berücksichtigen.

    • 2.15. Die im Angebot veranschlagten Preise haben nur bei gleichbleibendem Auftrags-
      umfang und (Mindest-)Teilnehmerzahl Gültigkeit. Abweichungen berechtigten die
      Auftragnehmerin die Preise nach billigem Ermessen anzupassen.

    • 2.16. Die Urheberrechte und Verwertungsrechte an Kreativleistungen bleiben, wenn nichts
      anderes ausdrücklich vereinbart ist, bei der Auftragnehmerin. Der Auftraggeber ist
      nicht berechtigt, diese – in welcher Form auch immer – über den vereinbarten
      Leistungsumfang hinaus zu verwenden. Insbesondere ist der Auftraggeber nicht zum
      Weiterverkauf der Kreativleistungen berechtigt. Alle übrigen Lieferungen und
      Leistungen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum der Auftragnehmerin.

  • 3. Mitwirkungspflicht des Auftraggebers:

    • 3.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich die für die Einhaltung eines vereinbarten Leistungs-
      termins notwendigen Unterlagen und Informationen rechtzeitig zu übermitteln,
      andernfalls hat die Auftragnehmerin nicht für eventuelle Verzögerungen einzustehen.
      Fehler in der Ausführung des Auftrags oder Erbringung einer Leistung, die auf eine
      fehlerhafte, falsche, unklare oder unvollständige Übermittlung von Daten durch den
      Auftraggeber zurückzuführen sind, können nicht der Auftragnehmerin angelastet
      werden.

    • 3.2. Der Auftraggeber verpflichtet sich bereits bei Auftragserteilung den gewünschten
      Fertigstellungstermin bekannt zu geben. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich – im
      Rahmen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen – den Fertigstellungstermin in der
      Auftragsbestätigung wenn möglich einzuhalten, sofern nicht unvorhergesehene
      Schwierigkeiten bei der Durchführung auftreten oder der Auftrag sich als
      umfangreicher herausstellt als dargetan oder erwartet.

    • 3.3. Die Auftragnehmerin ist nach Setzung einer angemessenen Nachfrist berechtigt den
      Vertrag aufzukündigen, wenn der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht
      ausreichend nachkommt. Die Auftragnehmerin behält sich die Verrechnung durch eine
      solche Verzögerung zusätzlich entstandenen Aufwandes – auch bei nicht Ausübung
      ihres Kündigungsrechts – vor.

    • 3.4. Der Auftraggeber ist verpflichtet die Auftragnehmerin so rasch wie möglich über alle
      den Auftrag betreffenden Änderungen schriftlich in Kenntnis zu setzen.

  • 4. Datenschutz

    • 4.1. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich zur Geheimhaltung der überlassenen Daten,
      soweit diese nicht an Lieferanten, Subunternehmer ua. zwecks Auftragserfüllung
      weitergegeben werden müssen. Sollte der Auftraggeber mit dieser Vorgangsweise
      nicht übereinstimmen, so hat er ausdrücklich (schriftlich) darauf hinzuweisen.

    • 4.2. Der Auftraggeber erkennt an, dass die Verwendung der im Vertrag angeführten Daten
      über Auftraggebern für Zwecke der Buchhaltung und Kundenevidenz der
      Auftragnehmerin gespeichert und verarbeitet werden. Diese Daten werden zur
      Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs
      verwendet.

    • 4.3. Die Vertragsparteien vereinbaren strenge Vertraulichkeit über alle aus dem
      Geschäftsverkehr entstandenen Kenntnisse gegenüber Dritten, auch nach Beendigung
      des Vertragsverhältnisses.

  • 5. Mängel/Gewährleistung/Ausführung/Haftungsausschluss:
    Nach österreichischem Recht nicht abdingbare Regelungen bleiben von nachfolgenden
    Haftungs- bzw. Anspruchseinschränkungen unberührt.

    • 5.1. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für Schäden oder Folgeschäden, die
      auf Fehler der übermittelten Daten zurückzuführen sind.

    • 5.2. Alle Datenträger, die der Auftraggeber zur Verfügung stellt, müssen inhaltlich und
      technisch einwandfrei sein. Entstehen der Auftragnehmerin Schäden aus der
      Benutzung der Datenträger, so hat der Auftraggeber für diese Schäden einzustehen
      und die Auftragnehmerin gegenüber von Dritten dadurch geltend gemachten
      Ansprüchen schad- und klaglos zu halten.

    • 5.3. Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder aufgrund
      Leistungsverzögerungen Dritter hat die Auftragnehmerin nicht zu vertreten.
      In diesen Fällen ist die Auftragnehmerin berechtigt den zugesagten Liefertermin um
      die Dauer der Behinderung zu verschieben oder vom Vertrag zurückzutreten. Auch der
      Auftragsgeber ist im Falle höherer Gewalt berechtigt seinen Rücktritt vom Vertrag
      schriftlich zu erklären, wobei er sich in diesem Fall verpflichtet Ersatz für bereits
      getätigte Aufwendungen bzw. Leistungen der Auftragnehmerin zu leisten.

    • 5.4. Als höhere Gewalt gilt insbesondere der Eintritt unvorhersehbarer Hindernisse bzw.
      außergewöhnlicher Umstände (wie z.B. Betriebsunterbrechung, Naturkatastrophen,
      Probleme mit dem Internetprovider, etc.), die nachweislich die Möglichkeit des
      Auftragnehmers, die Leistung vereinbarungsgemäß zu erbringen, entscheidend
      beeinträchtigen.

    • 5.5. Liefer- und Leistungsverzögerungen, welche nicht auf grobes Verschulden der
      Auftragnehmerin zurückzuführen sind, berechtigten den Auftraggeber nicht zum
      Vertragsrücktritt. Vielmehr gilt in einem solchen Fall die Leistungsfrist entsprechend
      verlängert. Ein Ersatz eines mittelbaren Schadens ist ausgeschlossen.

    • 5.6. Alle Schadensersatzansprüche gegen die Auftragnehmerin sind, sofern nichts
      gesetzlich anderes zwingend vorgeschrieben ist, mit der Höhe des Rechnungsbetrages
      (netto) begrenzt. Eine Haftung der Auftragnehmerin für den entgangenen Gewinn
      oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.

    • 5.7. Die Auftragnehmerin hat für Schäden (mit Ausnahme von Personenschäden), welche
      aufgrund leichter Fahrlässigkeit entstanden sind, nicht einzustehen. Gegenüber
      Unternehmern wird auch die Haftung aufgrund groben Verschuldens ausgeschlossen.

    • 5.8. Auftretende Mängel müssen bei sonstigem Anspruchsverlust umgehend gemeldet
      werden.

    • 5.9. Im Falle eines unternehmensbezogenen Geschäften gilt § 377 UGB, sodass sich der
      Auftraggeber (Unternehmer iSd UGB) verpflichtet, Mängel innerhalb einer Frist von 2
      Wochen schriftlich zu rügen, andernfalls Ansprüche aus Gewährleistung, Schadenersatz
      und Irrtum über die Mangelfreiheit der Sache selbst nicht mehr geltend gemacht
      werden können. Zur Fristwahrung reicht die rechtzeitige Absendung der Mängelrüge
      aus.

    • 5.10. Ansprüche wegen einer mangelhaft gelieferten Leistung, können gegenüber der
      Auftragnehmerin jedenfalls dann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn der
      Auftraggeber die Leistung selbst oder ein Dritter weiter be- oder verarbeitet hat.

    • 5.11. Grundlage für etwaige Nachbesserungen ist die vertraglich vereinbarte Leistung.

    • 5.12. Im Falle vorzeitiger Auflösung des Vertrages aus welchen Gründen auch immer sind
      bereits erbrachte Leistungen der Auftragnehmerin von dem Auftraggeber zu vergüten.

    • 5.13. Zur Mängelbeseitigung hat der Auftraggeber der Auftragnehmerin eine angemessene
      Frist zu gewähren. Verweigert er diese, ist die Auftragnehmerin von der Mängel-
      haftung befreit. Werden die Mängel innerhalb der angemessenen Frist von der
      Auftragnehmerin behoben, so hat der Auftraggeber keinen Anspruch auf
      Preisminderung.

    • 5.14. Wenn die Auftragnehmerin die angemessene Nachfrist verstreichen lässt, ohne den
      Mangel zu beheben, kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten oder die
      Herabsetzung der Vergütung (Minderung) verlangen. Bei unwesentlichen Mängeln
      besteht weder ein Rücktritts-, noch ein Minderungsrecht.

    • 5.15. Gewährleistungsansprüche berechtigen den Auftraggeber nicht zur Zurückhaltung
      vereinbarter Zahlungen oder zur Aufrechnung.

    • 5.16. Für Schreibarbeiten von schwer lesbaren, unleserlichen bzw. unvollständigen Vorlagen
      und für unleserliche Namen und Zahlen in jeglichen Dokumenten übernimmt die
      Auftragnehmerin keinerlei Haftung. In solchen Fällen wird dem Auftraggeber
      empfohlen, die Schreibweise von Namen, Eigenbezeichnungen etc. auf einem
      gesonderten Blatt in maschinenschriftlicher Schrift vorzunehmen.

    • 5.17. Die Einhaltung gesetzlicher, insbesondere wettbewerbsrechtlicher Vorschriften auch
      bei von der Auftragnehmerin vorgeschlagenen bzw. angebotenen Leistungen, ist
      ausschließlich der Auftraggeber verantwortlich. Dieser verpflichtet sich eine von der
      Auftragnehmerin vorgeschlagenen bzw. angebotenen Leistung erst dann freizugeben,
      wenn er sich über die wettbewerbs- bzw. immaterialgüterrechtliche Unbedenklichkeit
      vergewissert hat. Das mit der Leistung verbundene wettbewerbs- bzw. immaterial-
      güterrechtliche Risiko hat der Auftraggeber zu tragen. Jegliche Haftung der Auftrag-
      nehmerin ist damit ausgeschlossen. Der Auftraggeber verpflichtet sich daher die
      Auftragnehmerin gegenüber Ansprüchen Dritter schad- und klaglos zu halten.

    • 5.18. Die Auftragnehmerin tritt im Falle eines durch einen Gehilfen verursachten Schaden
      ihre Ansprüche gegen diesen an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber verzichtet im
      Gegenzug auf die Geltendmachung jeglicher Ansprüche gegenüber der
      Auftragnehmerin.

  • 6. Honorar

    • 6.1. Das Honorar ergibt sich aus der schriftlichen Vereinbarung.

    • 6.2. Für die Gestaltung und den Entwurf von Veranstaltungskonzepten oder Programmen,
      die auf Aufforderung des Auftraggebers angefertigt worden sind, verrechnet die
      Auftragnehmerin - falls der Auftrag aus welchen Gründen auch immer doch nicht
      erteilt wird – ein Honorar nach dem tatsächlichen Aufwand.

    • 6.3. Die aus der Durchführung der Veranstaltung entstehenden Steuern, Gebühren,
      Abgaben und Urheberrechtsentgelte (AKM udgl.) gehen zu Lasten des Auftraggebers.

    • 6.4. Der Auftraggeber verpflichtet sich daher die für die Durchführung der Veranstaltung
      notwendigen Beträge laut Vereinbarung zur Verfügung zu stellen.

    • 6.5. Die Schlussrechnung erfolgt nach der Veranstaltung, wobei von den Vertragsparteien
      auch ein bestimmter Zeitpunkt vereinbart werden kann.

    • 6.6. Rechnungen sind mit dem Tag des Zugangs bei dem Auftraggeber fällig und vollständig
      innerhalb einer Zahlungsfrist von 10 Tagen ab Rechnungsdatum zu begleichen. Der
      Auftraggeber erklärt sich mit der elektronischen Übermittlung der Rechnung oder der
      Übersendung in Papierform einverstanden.

    • 6.7. Die Aufrechnung von allfälligen des Auftraggebers gegenüber der Auftragnehmerin
      zustehenden Forderungen mit dem der Auftragnehmerin gegen dem Auftraggeber
      zustehenden Honorar wird ausdrücklich ausgeschlossen.

    • 6.8. Die Zahlung ist nur dann als rechtzeitig erfolgt anzusehen, wenn der Betrag am
      Fälligkeitstag eingelangt bzw. dem Konto der Auftragnehmerin gutgeschrieben wurde.
      Nach Ablauf dieser Frist ist die Auftragnehmerin berechtigt – ohne weitere Mahnung -
      Zinsen jedenfalls im gesetzlichen Ausmaß zu verrechnen (bei unternehmensbezogenen
      Geschäften gilt ein Verzugszinssatz von 8% Punkten über dem Basiszinssatz). Etwaige
      Mahnspesen werden ebenfalls zur Verrechnung gebracht. Die Auftragnehmerin behält
      sich das Recht vor die Forderungsverfolgung einem Inkassobüro oder einem
      Rechtsanwalt zu übertragen.

    • 6.9. Bei umfangreichen Aufträgen behält sich die Auftragnehmerin das Recht vor, eine
      angemessene Akontozahlung zu verlangen. Angemessen ist eine Zahlung, die dem
      bisherigen Leistungsstand im Verhältnis zur Gesamtleistung entspricht.

    • 6.10. Die Vorschussrechnungen sind ebenso wie die Schlussrechnung jeweils sofort, ohne
      Abzug, in bar oder mittels (bestätigter) Überweisung zu begleichen.

    • 6.11. Leistet der Auftraggeber die Vorschüsse nicht innerhalb von 10 Tagen (einlangend),
      so ist die Auftragnehmerin berechtigt ein Leistungsverweigerungs-/Zurückbehaltungs-
      recht an dem von ihr zu erbringenden Leistungen auszuüben.

    • 6.12. Die Auftragnehmerin behält sich das Recht vor im Falle des Zahlungsverzugs vom
      Vertrag zurückzutreten, Schadenersatz zu verlangen sowie bereits getätigten Aufwand
      abzurechnen.

  • 7. Kündigung

    • 7.1. Der Auftraggeber ist berechtigt, das Vertragsverhältnis mit der Auftragnehmerin
      jederzeit zu kündigen. Die vorzeitige Aufhebung des Vertragsverhältnisses verpflichtet
      den Auftraggeber jedoch zur Zahlung des vereinbarten Entgelts abzüglich der
      aufgrund der vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses eingesparten
      Aufwendungen. Der Auftraggeber verpflichtet sich etwaige Ansprüche Dritter, welche
      aufgrund der vorzeitigen Auflösung entstanden sind, zu übernehmen und die
      Auftragnehmerin diesbezüglich schad- und klaglos zu halten. Für die Auftragnehmerin
      entsteht keine Haftung.

    • 7.2. Der Auftragnehmerin steht das Recht zur Kündigung, neben der bereits unter
      Punkt III.3.3. erwähnten Kündigungsmöglichkeit, insbesondere dann zu, wenn
      vereinbarte Teilzahlungen durch den Auftraggeber nicht zum Fälligkeitszeitpunkt
      gezahlt werden bzw. wenn trotz Aufforderung Budgetleistungen im Rahmen der
      vertraglichen Abrede nicht an die Auftragnehmerin überwiesen werden. Die Kosten
      bereits entstandene Aufwendungen hat der Auftraggeber nach Rechnungslegung
      durch die Auftragnehmerin dieser zu bezahlen.

    • 7.3. Das Recht zur fristlosen Kündigung im Falle der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
      über das Vermögen des Vertragspartners besteht jedenfalls.

    • 7.4. Eine Kündigung bedarf der Schriftform.